Die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte im Land Brandenburg

 

 

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Standardmodelle

 

Ermittlung von Liegenschaftszinssätzen

Nach § 193 Abs. 5 des Baugesetzbuches (BauGB) gehören zu den sonstigen für die Wertermittlung erforderlichen Daten insbesondere die Kapitalisierungszinssätze, mit denen die Verkehrswerte von Grundstücken, je nach Grundstücksart marktüblich verzinst werden. Die Ermittlung von Liegenschaftszinssätzen im Land Brandenburg wird seit 2017 durch die Brandenburgische Ertragswertrichtlinie (RL EW-BB) geregelt, die wiederum auf der Ertragswertrichtlinie des Bundes aufsetzt. Die danach einheitlichen Vorgaben für die Ermittlung und Veröffentlichung von Liegenschaftszinssätzen (erstmalig im Jahr 2018) finden Sie unter folgendem Link: [weiter]

Aufgrund der speziellen Situation im Land Brandenburg steht häufig in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen der regionalen Gutachterausschüsse keine ausreichende Anzahl von geeigneten Kauffällen für die Ermittlung von Liegenschaftszinssätzen zur Verfügung. Aus diesem Grund wird durch den Oberen Gutachterausschuss bereits seit 2009 eine überregionale Ermittlung von Liegenschaftszinssätzen durchgeführt. Voraussetzung für die landesweite Ableitung von Liegenschaftszinssätzen sind ein einheitliches Modell zur Erfassung und Auswertung der Kauffälle. Dieses wurde bis zum Inkrafttreten der Brandenburgischen Ertragswertrichtlinie durch die Erarbeitung und Vorgabe von einheitlichen Rahmenbedingungen umgesetzt. Nachfolgend stehen die Rahmenbedingungen für die landeseinheitliche Ermittlung von Liegenschaftszinssätzen zur Verfügung:

Nach diesen Rahmenbedingungen wurden die Liegenschaftszinssätze ermittelt, die in den Landesgrundstücksmarktberichten für die Jahre bis 2016 (veröffentlicht in 2017) enthalten sind.

Veröffentlicht werden die überregionalen Liegenschaftszinssätze im jährlichen Grundstücksmarktbericht des Oberen Gutachterausschusses. Eine Übersicht zu den Veröffentlichungen erhalten Sie unter folgendem Link: [weiter]

Ermittlung von Sachwertfaktoren

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat am 18.10.2012 die Sachwertrichtlinie (SW-RL) veröffentlicht. Damit wurde das Sachwertverfahren weitgehend normiert und die bisherigen Regelungen der Wertermittlungsrichtlinie ersetzt. Die Sachwertrichtlinie hat empfehlenden Charakter und bedarf daher der Umsetzung in den Bundesländern, wenn sie für die Gutachterausschüsse verbindlich sein soll.
Mit der Verwaltungsvorschrift zur Ermittlung von Sachwerten und Sachwertfaktoren im Land Brandenburg (Brandenburgische Sachwertrichtlinie - RL SW-BB) vom 31. März 2014 wurde die Ermittlung von Sachwerten und Sachwertfaktoren nach der SW-RL verbindlich vorgegeben. In der RL SW-BB werden die Regelungen der SW-RL konkretisiert und Hinweise für die Erfassung der Kauffälle zur Ermittlung von Sachwertfaktoren gegeben. Daneben wird ein Orientierungsrahmen für die Eingruppierung in die Standardstufen für Einfamilienhäuser vorgegeben und die Berücksichtigung von bei der BGF-Berechnung nicht erfassten Bauteilen geregelt. Ab 2015 und damit für die Kauffälle aus dem Jahr 2014 sind die Sachwertfaktoren durch die Gutachterausschüsse zwingend nach der SW-RL zu ermitteln. Eine beispielhafte und zusammenfassende Beschreibung der Modellansätze und -parameter für die Ermittlung von Sachwertfaktoren finden Sie in der Anlage 2 der RL SW BB.

Veröffentlicht werden die Sachwertfaktoren in den Grundstücksmarktberichten der regionalen Gutachterausschüsse. Eine Übersicht zu den Veröffentlichungen erhalten Sie unter folgendem Link: [weiter]

 

 

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